Eichhörnchen – diebische Gesellen

Wissenswertes über die flauschigen Banditen

Wer findet sie nicht niedlich, wie sie in Bäumen umherspringen und zwischen ihren Pfoten Nüsse halten, die sie akribisch aufnagen? Das Eichhörnchen oder auch Eichkater genannt läuft einem so gut wie überall über den Weg. Was genau wissen wir aber noch über das Tier außer, dass es Nüsse offensichtlich zum Fressen gerne hat?

Die markante rostbraune Färbung des Eichhörnchens kann, je nach Art und Alter, stark variieren. Neben der üblichen Färbung und dem charakteristischen, weißen Bauch, kann die Fellfarbe von hellrot über dunkelbraun bis schwarz in allen Nuancen auftreten. Auch, wenn es so scheint, als sei das Eichhörnchen permanent aktiv und würde sich niemals eine Ruhepause gönnen, hält es regelmäßig Siesta und geht abends gerne früh schlafen – in einem sogenannten Kobel. Die hohlkugelförmigen Nester der Eichhörnchen befinden sich meistens in Baumkronen oder Astgabeln in einer Höhe von mindestens sechs Metern.

Wenn es um die Nahrungsbeschaffung geht, kennt das verfressene Eichhörnchen kein Pardon. Neben Beeren, Samen, Früchten, Pilzen, den Trieben frischer Zweige und vor allem Nüssen stehen auch andere Tiere auf dem Speiseplan der Nager. Auch Insekten, Schnecken und Würmer haben es den Nesträubern genauso wie Vogeleier und unbewachte Jungvögel angetan. Einen Vorrat für „schlechte Zeiten“ bunkern Eichhörnchen nicht etwa in ihrem Kobel, sondern unter der Erde, indem sie an verschiedenen Orten ihre Ausbeute vergraben. Und wenn ein Versteck einmal vergessen wurde, dann sprießt entweder bald ein neuer Haselstrauch oder es findet sich ein anderes räuberisches Hörnchen, das längst von einem Baum aus den Kollegen beim Verstecken beobachtet und verfolgt hat …