Essen Sie mehr Quitte, bitte!

Quitte beschnitten

Copyright: Meliha Gojak

 

Jeder hat schon mal von ihr gehört, erinnert sich vielleicht sogar an Omas leckeres Quittengelee. Doch wann haben Sie zuletzt die gelbe Frucht gekauft und zu feinen Marmeladen, Säften oder Chutneys verarbeitet? Eben! Dabei ist das verkannte Gewächs so viel sinnlicher und heilender, als wir alle dachten.

 

 

Von Vincent van Gogh auserkoren als Modell für ein Stillleben, bei Schriftsteller Max Goldt zum Star eines eigenen Witze-Genres gewählt – na, dann muss ja schon was dran sein an der Frucht. Oder? Wie viele können heutzutage schon von sich behaupten, dass sie regelmäßig Quitten verzehren? Das soll sich hiermit ändern! Dabei spricht die Frucht als alleinige Pflanzenart der Gattung Cydonia eigentlich bereits für sich selbst: Zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente überzeugen jeden, der auf seine Gesundheit achtet und seinem Körper etwas Gutes tun will. Apropos: Schon früher wurde das Obst zu Heilzwecken genutzt. Seine Samen lindern Hustenreiz, heilen Hautabschürfungen und Wunden, sein Saft wirkt magen- und leberstärkend und soll auch bei Gicht und Geschwüren helfen. Sie leistet also viel, die alte Dame. Bereits 4.000 Jahre hat sie auf dem Buckel und stammt ursprünglich aus dem Kaukasus. Dann wanderte sie über Kleinasien, Nord- afrika bis nach Süd- und Mitteleuropa, wo sie erst seit dem 9. Jahrhundert angebaut wird. Doch gerade in Deutschland gibt es schon lange keinen kommerziellen Quittenanbau mehr – man findet sie hauptsächlich auf den Höfen von Hobbygärtnern und Obstliebhabern (u.a. auch wegen ihrer schönen Blüte), was den Vorteil hat, dass sie hierzulande fast ausschließlich in Bioqualität zu bekommen ist. Doch woran liegt das? (…)

 

 

Den ganzen Artikel gibt’s in der Oktober/November-Ausgabe 2014 ab Seite 50!