FETT-Näpfchen in der Ernährung

Bild Olivenöl

 

Morgens ein Butterbrot, mittags ein Portion Pommes und abends eine Fertigsuppe – ungesunde Fette lauern überall! Doch was charakterisiert eigentlich schlechte Fette und wie unterscheiden wir sie von den guten?

 

Neben den Proteinen und Kohlenhydraten machen die Fette das Makronährstoff-Trio komplett. Und deswegen möchten wir gleich eins vorweg nehmen: Eine Ernährung ganz ohne Fette ist schädlich und sollte auch nicht als Diät in Betracht gezogen werden.

 

Um das zu erklären, müssen wir zwischen zwei wesentlichen Fett-Arten unterscheiden: Die gesättigten und die ungesättigten Fettsäuren. Ist ein Fett reich an ungesättigten Fettsäuren, ist es prinzipiell gut für den Körper. Denn diese unterstützen das Herz-Kreislauf-System, helfen beim Zell- und Gehirn-Aufbau, verbessern den Stoffwechsel und dienen als Träger für die fettlöslichen Vitamine A, D, E sowie K.

Besondere Bedeutung haben Omega-3, -9 und -6 Fettsäuren. Sie zählen zu den essentiellen Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann und ihm deshalb durch die Nahrung zugeführt werden müssen.

 

Die gesättigten Fettsäuren hingegen sind alles andere als gesund: Sie erhöhen das Risiko für Gefäßerkrankungen und führen zu einem Anstieg des schädlichen LDL-Cholesterins. Hinzu kommt, dass wir in der Regel viel mehr Energie in Form von (ungesunden) Fetten aufnehmen, sodass der Körper dieses dann in Fettdepots an Bauch, Hüften und Po speichert.

 

Als Richtwert empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung pro Tag 60 bis 80 Gramm Fett zu essen, davon maximal 16 (bei Frauen) bzw. 19 Gramm (bei Männern) gesättigte Fettsäuren.

 

Sehen Sie sich die folgende Übersicht einmal an, vielleicht überarbeiten Sie Ihren nächsten Einkaufszettel ja noch ein wenig.

 

Ungesättigte Fettsäuren Gesättigte   Fettsäuren 
• Omega-3, -9 & -6: vor allem in Lein-, Maiskeim-, Raps-, Oliven-, Nuss-, Soja- und Weizenkeimöl • Convenience Food / Fast Food (Fertigessen wie Suppen, Burger, Pommes, etc.)
• Nüsse • Snacks: Chips, Kekse usw.
• Avocado • Butter
• Leinsamen • Eigelb
• Sonnenblumenöl • Backwaren: z.B. Croissants (industriell hergestellt)

 

 

Übrigens: Einen ausführlichen Artikel zum Thema finden Sie in unserer Ausgabe 6/13!