Gerüchteküche: Sind keimende Kartoffeln noch essbar?

Gerüchteküche: Stimmt es eigentlich, dass man keimende Kartoffeln nicht mehr essen sollte?

Fragst du dich auch manchmal, warum man Mehl vor dem Backen eigentlich sieben soll, was der Löffel in der angebrochenen Sektflasche wirklich bringt und ob man Spinat denn nun aufwärmen darf oder nicht? Fragen, die immer wieder auftauchen, aber oft mit Halbwissen beantwortet werden. Wir haben recherchiert und klären heute die Frage: Stimmt es eigentlich, dass man keimende Kartoffeln nicht mehr essen sollte?

In diesem Fall kommt es tatsächlich mal völlig auf die Länge an. Wenn die Keime nicht länger als einen Zentimeter sind, dann sind die Kartoffeln noch essbar – aber bitte großzügig herausschneiden. Denn beim Keimen produzieren die Knollen den Stoff Solanin: Dieser ist zwar nur schwach giftig, aber in höheren Dosen alles andere als gesund. Kartoffeln mit längeren Keimen kommen also bitte nicht mehr auf den Teller. Und solche mit grünen Stellen, welche man nicht mehr großzügig entfernen kann, sowieso nicht mehr!

Info: Mehr aus der Gerüchteküche gibt’s nächste Woche hier auf www.veganworld.de