Rezeptidee

IMG_0213

Rezeptidee: Kräuterspätzle mit Kirschtomaten und Salbei“butter“

Zutaten:

300 ml Wasser
250 g Mehl
50 g TK Bio-Kräuter oder frische Kräuter deiner Wahl
ca. 15 kleine Kirschtomaten
3 EL Sojamehl
3 EL pflanzliches Fett (z.B. von Alsan)
3 EL Walnusskerne
2 TL Kurkuma
2 TL Salbei oder eine Handvoll Salbeiblätter
Salz, Pfeffer

Seltsamerweise legt sich über den Gedanken, Spätzle selbst machen zu wollen, oft ein grauer Nebel, der klagend und laut ruft „Tu es nicht, es ist aufwendig, dauert ewig, wird deine Küche in ein Schlachtfeld verwandeln und außerdem gibt es im Supermarkt Fertig-Spätzle.“ Papperlapapp! Denn erstens sind diese meistens nicht vegan und zweitens sind Spätzle wirklich schnell und einfach selbst gemacht. Folgendes Rezept ist also ein sogenannter „Schnell-Spätzle-Schmaus“:

Die zwei Sorten Mehl mit dem Wasser vermengen und kräftig rühren, bis eine geschmeidige Masse entsteht (diese sollte etwas fester als ein Pfannkuchenteig sein). Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und das Kurkuma-Pulver hinzufügen, das für eine kräftige und gelbliche Farbe sorgt. Eine Packung Bio-Tiefkühlkräuter (z.B. 8-Kräuter Mischung) hinzufügen und die Teigmasse nochmals ordentlich durchrühren. Wer gerne frische Kräuter (z.B. Bärlauch) aus dem Garten oder vom Balkon nehmen möchte, dem seien bei der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In den Teig kommt, was schmeckt!

Einen Topf mit Salzwasser erhitzen. Eine kleine Menge des Teiges (ca. 2 EL) auf ein Schneidebrettchen o.ä. geben und glatt streichen. Ein Messer in das siedende Wasser tauchen und dann recht zügig kleine Mengen des Teiges in das Wasser schaben. Die Größe der Spätzle wird dabei am Anfang variieren. Nach einigen weiteren Versuchen, hat man den Dreh dann aber schnell raus und ein Gefühl dafür, wie viel von dem Teig jeweils abgeschabt werden muss. Wenn die Spätzle an die Wasseroberfläche treiben (das geht relativ schnell), kann man sie mit einem Schaumlöffel (das Ding mit den Löchern) aus dem heißen Nass retten. So weiter verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Damit die fertigen Spätzle in der Zwischenzeit nicht abkühlen empfiehlt es sich, sie in eine Auflaufform zu geben und im vorgeheizten Ofen warm zu halten.

Wenn der Teig aufgebraucht ist, etwas Öl oder Pflanzenfett in eine Pfanne geben und darin die Walnusskerne leicht anrösten. In derselben Pfanne dann die Kirschtomaten schwenken. Währenddessen in einem Topf bei mittlerer Hitze das Pflanzenfett schmelzen und entweder die Salbeiblätter darin frittieren oder den geriebenen Salbei untermengen.

Die Tomaten und Walnüsse zu den Spätzle geben und mit der Salbei„butter“ begießen.