Vegan in der WG: Wie gut funktioniert das?

Stefanie Hartmann

Name: Stefanie (Steffi) Hartmann
Wohnort: Berlin-Schöneweide
Vegane WG: Nein
Mitbewohnerin: 1
Alter: 28
Quadratmeter: 75

Wie kam eure WG zustande?
Ich war letztes Jahr auf der Suche nach einer neuen WG in der Nähe meiner Hochschule und habe dabei die Anzeige meiner Mitbewohnerin bei WG-gesucht.de gefunden. Bei der Besichtigung haben wir uns auch sehr gut verstanden und dann konnte ich im Juli
2017 einziehen.

Erst Fleisch brutzeln, dann Tofu anbraten: Ist das für dich in Ordnung?
Wir benutzen tatsächlich getrennte Pfannen und Schneidebretter. Alles andere
wird vor der Benutzung abgewaschen und das ist für mich auch in Ordnung.

Wie viel Geld gebt ihr im Monat für Essen aus?
Wir kaufen getrennt ein. Ich gebe meist zwischen 200 € und 300 € aus.

Kocht ihr zusammen?
Nein, wir haben unterschiedliche Arbeitszeiten und am Wochenende meist keine
Zeit, um gemeinsam zu kochen.

Habt ihr Haustiere?
Nein.

Habt ihr euch schon mal in puncto veganer Lebensstil gestritten?
Nein, eigentlich nicht. Meine Mitbewohnerin hat sich sogar mal bei mir bedankt, dass ich sie an Mandeldrink erinnert habe, weil sie den als Kind schon sehr geliebt
hat. Und tatsächlich hat sie vor wenigen Tagen entschieden auf vegetarische
Ernährung umzusteigen und ich hoffe sehr, dass sie es schafft das umzusetzen und vielleicht sogar vegan zu werden!

Hast du schon mal negative Erfahrungen in einer gemischten WG gemacht?
Ja, für mich sind die Gerüche sehr schwierig – wenn meine Mitbewohnerin Fleisch
gebraten oder Eier gekocht hat, verziehe ich mich eher in mein Zimmer.

Wer ist die Unordentlichste von euch?
Das ist superschwer zu sagen. Wir sind beide ein bisschen chaotisch und sind von
unterschiedlichen Sachen genervt. Ich hasse Abwaschen z.B. Da bleibt mein Ge-
schirr schon mal einen Tag länger stehen. Sie hat sehr viele Kosmetikartikel, was mich im Badezimmer oft nervt.

Eure WG in fünf Worten:
Unterschiedlich. Chaotisch. Links. Offen. Ruhig.